Am Montag den 21 Oktober
Am Montag den 21 Oktober, am frühen Morgen – kurz vor einem langen Wochenende – begann das Problem. Ich wollte mich auf der Plattform einloggen, um den Status meiner Auszahlungsanfrage zu überprüfen, doch der Zugriff auf mein Konto war plötzlich nicht mehr möglich. Trotz mehrerer Versuche, sowohl über den Computer als auch über mein Smartphone, blieb der Zugang gesperrt. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich bereits sehr unruhig.
Ich kontaktierte daraufhin Arthur D. über das interne Nachrichtensystem. Er antwortete recht schnell und erklärte, dass es sich um eine technische Wartung handele und sein Team bereits daran arbeite, das Problem zu beheben. Obwohl seine Erklärung plausibel klang, hatte ich ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache.
Am Donnerstag, den 24. Oktober, konnte ich mich schließlich wieder einloggen. Doch beim Überprüfen meines Kontos stellte ich fest, dass meine Auszahlungsanfrage ohne Begründung storniert worden war. Ich wandte mich sofort erneut an Arthur, der mir empfahl, einfach eine neue Anfrage zu stellen. Gleichzeitig versicherte er mir, dass ich die Auszahlung ausnahmsweise um den 4. November erhalten würde.
Nur wenige Tage später wurde auch diese zweite Anfrage wieder abgelehnt. In einem weiteren Gespräch erklärte man mir, dass das System meine Anfrage automatisch zurückgewiesen habe, da Auszahlungen ausschließlich zwischen dem 24. und dem 30. eines Monats möglich seien.
Am 30. Oktober entschied ich mich, nach erneutem Durchlesen meines „preliminary statistical service contract“ und einem Gespräch mit einem anderen Account-Manager – der Arthur während seines unangekündigten Urlaubs vertrat – weiter zu handeln, um die erforderliche Anzahl an Lots zu erreichen, die inzwischen bereits reduziert worden war.
Zusätzlich kontaktierte ich den Kundensupport per E-Mail, um eine Anpassung meines Vertrags zu beantragen, da dieser laut Unterlagen bereits einige Wochen zuvor abgelaufen war.
Kurz darauf erhielt ich eine Nachricht von der Finanzabteilung mit der Information, dass ich zunächst einen Betrag in Höhe meines aktuellen Kontostands einzahlen müsse, um mein Guthaben freizuschalten. Erst danach wäre eine vollständige Auszahlung möglich. Zu diesem Zeitpunkt belief sich mein angezeigtes Guthaben auf etwa 67.000 €. Eine solche Summe zu überweisen kam für mich selbstverständlich nicht infrage.
Man teilte mir daraufhin mit, dass mir nur eine Möglichkeit bleibe: die noch fehlenden Lots zu vervollständigen – etwas mehr als 1.000 von insgesamt 1.750 erforderlichen.
Zwischen dem 2. und 7. November stellte ich dennoch eine weitere Auszahlungsanfrage über 45.600 €, während ich parallel versuchte, die Bedingungen zu erfüllen.
Mitte November stellte ich erneut fest, dass auch diese Anfrage storniert worden war. Kurz darauf kontaktierte mich ein gewisser Julien aus Perth (Australien). Er erklärte mir, ich solle weiter traden, da ich kurz davor sei, die Anforderungen zu erfüllen, und bald eine Auszahlung möglich wäre. Nach diesem Gespräch hörte ich jedoch nichts mehr von ihm – lediglich vereinzelte E-Mails vom Support erreichten mich noch.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass die auf der Plattform angezeigten Gewinne nicht der Realität entsprachen. Bei jeder eröffneten Position gab es eine verpflichtende Wartezeit von fünf Minuten. Sobald diese abgelaufen war und der Gewinn höher als erwartet ausfiel, wurde die Position automatisch zu einem niedrigeren Betrag geschlossen.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich Opfer eines Betrugs geworden war.
Nach intensiver Recherche stieß ich schließlich auf eine positive Bewertung auf Trustpilot und entschied mich, 𝐄𝐗𝐎ANM zu kontaktieren. Ich erhielt die Fallnummer F-k926vr, und man nahm sich die Zeit, meinen Fall ausführlich zu prüfen.
Das Team leitete eine umfassende Untersuchung ein und konnte nach mehreren Wochen tatsächlich den gesamten Betrag meiner Gelder – rund 67000 € – zurückholen. Das Geld wurde direkt auf mein Bankkonto überwiesen.
Ohne 𝐄𝐗𝐎ANM diese Unterstützung hätte ich mein Geld vermutlich nie wieder gesehen. Ich teile meine Erfahrung, um andere zu warnen und darauf aufmerksam zu machen, dass es doch noch seriöse Stellen gibt, die in solchen Situationen helfen können.
4 de fevereiro de 2026
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