Vorsicht! Systemischer Versorgungsausfall, Telefonsperre und absolute Verweigerung von Hilfeleistungen
Ich kann vor dieser Apotheke (ApoRoKo / Robert-Koch-Apotheke) nur eindringlich warnen. Wer auf seine rezeptpflichtige Medikation angewiesen ist, geht hier ein massives gesundheitliches Risiko ein. In meinem Fall (ADHS-Dauermedikation) kam es zu einem tagelangen Versorgungsausfall, der ausschließlich auf das unprofessionelle und ignorante Verhalten dieses Anbieters zurückzuführen ist.
Hier der detaillierte Ablauf meines Falls:
1. Extrem schleppende Bearbeitung und logistischer Stillstand:
Bereits der Start war unerträglich langsam: Nach der Rezeptübermittlung und Bezahlung am Montag (30.09.) passierte tagelang nichts. Erst am Freitagabend (02.10. um 20:26 Uhr) wurde das Paket überhaupt erst in einer Postfiliale registriert. Nach dieser ohnehin schon verzögerten Abgabe folgte der absolute Stillstand: Das Paket wurde fehlerhaft gelagert und tagelang physisch nicht aus der Filiale weitergeleitet. Entgegen der späteren Behauptung der Apotheke lag kein bloßer Anzeigefehler im System vor, sondern die Sendung steckte tagelang fest.
2. Arbeitsverweigerung im Beschwerdemanagement:
Als ich die Apotheke kontaktierte und auf den tagelangen Stillstand hinwies, wurde mir jegliche Hilfe verweigert. Schriftlich wurde ich mit der pauschalen Behauptung abgespeist, ich müsse zwingend 6 Werktage abwarten, vorher könne man nichts tun. Aus eigener beruflicher Erfahrung im gewerblichen Versandgeschäft weiß ich, dass dies eine reine Schutzbehauptung ist: Jeder gewerbliche Versender kann über spezielle Geschäftskunden-Hotlines sofort eine manuelle Prüfung einleiten, wenn sensible Sendungen tagelang ungelesen feststecken. Dies wurde bewusst verweigert.
3. Technische Telefonsperre für Patienten:
Die Apotheke entzieht sich systematisch ihrer gesetzlichen Pflicht zur Patientenberatung und Erreichbarkeit. Über die reguläre Hotline ist tagelang absolut niemand erreichbar. Das Telefonsystem ist exakt so programmiert, dass man in einer Warteschlange gehalten und nach immer exakt 5 Minuten und 15 Sekunden durch eine automatische Bandansage aus der Leitung geworfen wird. Versucht man es über die Vor-Ort-Filiale, wird man mit der Aussage blockiert, man habe mit dem Versand nichts zu tun und könne nicht helfen. Erst als ich per E-Mail mit einer Meldung bei der Kammer drohte, konnte mich die Apotheke plötzlich ganz aktiv auf dem Handy anrufen.
4. Eigeninitiative rettete das Paket:
Dass mein Paket nun mit großer Verspätung doch noch geliefert wird, ist ausschließlich meiner eigenen, extremen Beharrlichkeit beim Transportdienstleister zu verdanken. Obwohl Empfänger normalerweise keine Handhabe haben, wurde DHL auf meine Schilderung hin aus Kulanz manuell aktiv, da ich nachweisen konnte, dass mich mein Versender vollständig im Stich lässt. Die DHL-Mitarbeiter bestätigten mir im Telefonat, dass die Filialen täglich angefahren werden, Pakete bei Fehlern manuell erfasst werden und sie zeigten sich fassungslos über die "6-Tage-Wartefrist"-Aussage der Apotheke. Weil die Apotheke den Fehler verschleppt hat, kam das Paket nun zu spät im Hauptzentrum an und die Zustellung verzögert sich weiter.
Fazit:
Dieses Unternehmen wälzt logistische Risiken eiskalt auf chronisch kranke Patienten ab und nimmt gesundheitliche Schäden billigend in Kauf. Der gesamte Vorgang inklusive der schriftlichen Erfüllungsverweigerung liegt der Landesapothekerkammer Hessen bereits zur berufsrechtlichen Prüfung vor. Ich werde hier nie wieder bestellen.
💡 HILFE-TIPP FÜR ANDERE BETROFFENED – SO WEHRT IHR EUCH:
1. Paket selbst retten:
Wenn euer Paket auch feststeckt und die Apotheke die Hilfe verweigert, ruft direkt beim DHL-Kundenservice (0228 4333112) an. Haltet eure Sendungsnummer bereit und erklärt den Mitarbeitern sachlich, dass der Versender die gesetzliche Mithilfe verweigert und ein Versorgungsausfall droht. Beim zweiten Anruf wird DHL in der Regel aus Kulanz manuell im System nachforschen – so wurde mein Paket innerhalb von Minuten gerettet!
2. Offizielle Meldung an die Apothekerkammer machen:
Lasst euch dieses Verhalten auf keinen Fall gefallen! Jeder, der von dieser Apotheke im Stich gelassen wird, sollte umgehend eine formelle Beschwerde und Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde senden. Schreibt eine E-Mail mit eurem Fallverlauf und der Bestellnummer an die Landesapothekerkammer Hessen unter der Adresse: info ÄT apothekerkammer-hessen PUNKT de. Nur wenn wir dort alle Fälle melden, wird die Kammer ein offizielles Prüfverfahren einleiten und der Apotheke die Grenzen aufzeigen!
7 de outubro de 2026
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