Sicherheitstechnische Falschberatung trotz ausdrücklicher Nachfrage – Keine Einsicht
Ich habe bei diesem Händler zwei Komplettradsätze (Sommer- und Winterreifen) für meinen Audi A4 Avant gekauft. Da mir die Traglast der Reifen wichtig war, habe ich im Vorfeld extra meinen Fahrzeugschein per WhatsApp übermittelt und explizit nachgefragt, ob die Kombination zulässig ist. Mir wurde vom Händler schriftlich eine „100%ige Passgarantie“ ohne jegliche Auflagen gegeben.
Nun hat sich bei einer Fachprüfung herausgestellt: Die gelieferten Reifen (Traglastindex 91) sind für die zulässige Achslast meines Fahrzeugs (inkl. eingetragenem Anhängerbetrieb) schwarz auf weiß unterdimensioniert und rechtlich unzulässig. Ich habe das Fahrzeug somit über zwei Jahre unwissentlich ohne gültige Betriebserlaubnis und mit einem erheblichen Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr bewegt.
Als ich den Geschäftsführer telefonisch mit diesem sicherheitsrelevanten Fehler konfrontierte, zeigte dieser keinerlei Einsicht oder Bereitschaft für eine schnelle, gütliche Lösung. Mir wurde mitgeteilt, dass das Thema für ihn „durch“ sei und er ohnehin ständig Rechtsstreitigkeiten habe, weshalb ihn das nicht beunruhige. Seitdem wird jeglicher Kontakt blockiert.
Da der Händler uneinsichtig ist und die zugesicherte Passgarantie nachweislich falsch war, liegt der Fall nun bei meiner Rechtsschutzversicherung und der Anwältin. Wer Wert auf fachlich korrekte Beratung und Verkehrssicherheit legt, sollte hier genau hinschauen.








